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Widescreen Weekend – Es ist Tradition!

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VonUlrich Rostek Date: 09.05.2014
Wenn die Leute mich fragen, warum ich immer wieder nach Bradford reise, könnte ich antworten:“Wieso? Ist doch Frühling. Dann fahren doch alle nach Bradford zum Widescreen Weekend. Ist doch Tradition!”

Und in der Tat. Seit 2011 nehme ich regelmässig am Widescreen Weekend teil und bereits die Einfahrt in den Bahnhof Bradford Interchange erweckt in mir so etwas wie ein Heimatgefühl. Alles ist so vertraut. Das beeindruckende Rathaus, das Alhambra Theater, das Jury’s Inn Hotel, ja sogar das heruntergekommene, zerbröckelnde Odeon Theatre ist immer noch in demselben desolaten Zustand wie damals in 2011. Und natürlich läuft mir ein wohliger Schauer den Rücken herunter, wenn ich das National Media Museum und die heiligen Hallen des Pictureville-Kinos betrete.

Das Widescreen Weekend ist so etwas wie ein Familientreffen. Es ist schon Tradition, all die lieben Menschen wiederzutreffen, von deren Existenz man bis vor wenigen Jahren nicht einmal etwas ahnte und die inzwischen zu Freunden geworden sind.
 
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Widescreen Weekend, Bradford, 2014

2014 Widescreen Weekend Introduction by Wolfram Hannemann

Widescreen Weekend 2014, images by Ulrich Rostek

Internet link:

 
Es ist Tradition, unsere Lieblingsfilme mit Gleichgesinnten in 70mm Todd-AO, 35mm CinemaScope, dem guten alten 3-Streifen-Cinerama oder als sorgfältig restaurierte Digitalkopie zu geniessen – am liebsten auf der tiefgekrümmten Cinerama-Bildwand. Es ist Tradition, den ausgesprochen interessanten Einführungsvorträgen ausgewiesener Filmexperten zu lauschen. Es ist Tradition in den Pausen lebhaft über die Filme und deren Entstehungsgeschichte zu diskutieren. Es ist Tradition, still innezuhalten und der grossen Filmschaffenden zu gedenken, die während der letzten 12 Monate von uns gegangen sind. Es ist Tradition, mit offenem Mund einen weiteren von Dave Strohmaier liebevoll digital restaurierten Cinerama-Film zu bestaunen und es ist Tradition, sich bei Michael Halls neustem Was-auch-immer-in-60-Sekunden-Clip lachend im Kinosessel abzurollen.

Nicht zuletzt ist es Tradition, zu applaudieren, wenn sich nach dem Film der Vorhang schliesst und das Saallicht aufleuchtet. Wozu das ganze? Weder die Regisseure noch die Schauspieler bekommen irgendetwas davon mit. Der wohlverdiente Applaus gebührt Duncan McGregor und seinem Projektionsteam, die hinter den Kulissen einen so tollen Job machen, um unsere Breitwand-Träume zum Leben zu erwecken.
 
 
Auch ein ungesunder Lebensstil gehört zu den Traditionen des Widescreen Weekend. Die Hochgeschwindigkeits-Druckbetankung mit Drinks und Snacks während der knapp bemessenen Pausen ist nicht unbedingt das, was Ernährungswissenschaftler für erstrebenswert halten. Aber was tun? Keine Zeit! So ein Film-Marathon ist schliesslich harte Arbeit. Wir sind nicht zum Vergnügen hier. Und was wäre das Widescreen Weekend, ohne den Tag im Sir Titus Salt’s Pub bei einigen Gläsern Ale oder in Omar’s Balti Restaurant bei einer bunten Auswahl schmackhafter Curry-Gerichte und dem legendären wagenradgrossen Knoblauchbrot ausklingen zu lassen.

Meine Reise zum Widescreen Weekend endete mit einer weiteren Tradition. In den vergangenen Jahren hatte ich den Aufenthalt in Bradford stets mit dem Besuch einer weiteren englischen Stadt kombiniert. Nach meinen Kurzaufenthalten in London, Newcastle, York und Liverpool stand in diesem Jahr Manchester auf dem Programm. Ich lernte die Stadt als einen unglaublich vielschichtigen, lebendigen Ort kennen, gleichermassen hektisch, musikalisch, laut, glamourös, modern, heruntergekommen, dreckig und idyllisch. Zufällig traf ich auch Jennifer Hall – uns allen bekannt als der gute Geist des Widescreen Weekend – in einem kleinen Arthouse-Kino, in dem Sie seit Ihrem Weggang von National Media Museum arbeitet. Wir hielten ein kleines Schwätzchen und schwelgten in unseren gemeinsamen Breitwand-Erinnerungen. Freunde treffen - das hat Tradition.
 
 
   
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Updated 22-12-16